Blogvorstellung: Wiebke von “Wiebke Schmidt – Gesund leben, bewusst essen”

Hallo meine Lieben!

Lange war es ruhig hier. Doch heute gibt es wieder eine neue Blogvorstellung für euch: Wiebke von “Wiebke Schmidt – Gesund leben, bewusst essen”.

Viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Wie heißt Du und was machst Du (beruflich oder sonst den ganzen Tag), wenn du dich nicht gerade mit deinem gesunden Lebensstil beschäftigst?

Hallo! Mein Name ist Wiebke. Ich bin 28 Jahre alt und gehe seit Juni diesen Jahres meiner Leidenschaft hauptberuflich nach. Meine Leidenschaft dreht sich um (fast) alles, was mit gesundem Leben und bewusstem Essen zu tun hat. Durch meine Eltern, die beide in der Gesundheitsbranche tätig sind, bin ich wohl ziemlich geprägt und es war nur eine Frage der Zeit, bis ich ihnen folge. Richtig angefangen hat es bei mir aber eigentlich durch die Liebe zum Sport. Als ehemalige Leistungssportlerin war für mich schnell klar, dass es etwas mit Bewegung, Psychologie und Körperbewusstsein sein muss, das ich erlernen wollte.
Als Sport-, Tanz- und Gymnastiklehrerin habe ich einige Jahre in verschiedenen Institutionen gearbeitet. Später kam aufbauend die Ausbildung zur Ernährungsberaterin und die Ausbildung zur Psychotherapeutin nach dem HP-Gesetz dazu. Nebenbei belegte ich noch viele Lehrgänge und Seminare, unter anderem auch im Ausland. Das soll es aber noch nicht gewesen sein-ich habe noch viel vor. Mehr erfahren

Seit wann bloggst Du? Wie bist Du darauf gekommen?

Ich bin noch eine ganz junge Bloggerin: Seit Ende Juni 2012. Aufs Bloggen selbst bin ich wahrscheinlich, wie die meisten anderen hier, über das Lesen von englischsprachigen Blogs – durch die ich sehr viel gelernt habe – gekommen. Meine Begeisterung hierfür ist immer noch grenzenlos.

Wie heißt Dein Blog und warum?

Mein Blog heißt ganz einfach “Wiebke Schmidt”, zu erreichen unter wiebkeschmidt.com. Das habe ich ganz bewusst so ausgesucht. Mein Name – meine Energie. Klar, das Thema Ernährung ist mein Steckenpferd und ich liebe es. Ich möchte aber nicht nur darauf festgenagelt werden. Meine Interessen und auch mein Wissen gehen weit darüber hinaus.

Was sind für dich die wichtigen Aspekte eines gesunden Lebensstils?

Ein gesunder Lebensstil oder ein zufriedenes Leben erlangen wir meiner Meinung nach nur, wenn wir unseren Körper, unseren Geist, unsere Seele und unsere Emotionen mit einbeziehen und schließlich auch lernen, mit ihnen umzugehen. Das eine geht nicht ohne das andere. Die Ernährung ist eine der großen Schnittstellen, an der man ansetzen kann. Das begeistert mich sehr. Um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: All diese Aufgaben täglich bewusst und mit viel Freude und Mut zu meistern, macht für mich einen gesunden Lebensstil aus.

Was sind die Hauptthemen deines Blogs?

Es sind hauptsächlich Themen für Frauen. Es geht natürlich um Ernährung, aber auch Schönheit, Gesundheit im Allgemeinen, Medizin, moderne Spiritualität – wie ich es nenne – und Persönlichkeitsentwicklung. Obwohl ich jegliche Art von Dogmatismus ablehne, findet man auf meinem Blog nur vegane Rezepte. Halt, das stimmt nicht ganz – ich liebe Honig.

Wer ist Deine Zielgruppe?

Meine Zielgruppe sind Frauen. Das Alter spielt hier gar keine Rolle. Gerade letztens bin ich auf einer Messe auf eine 14- Jährige gestoßen, die mir erklärte, dass sie sich jeden Morgen vor der Schule einen frischen Grünen Smoothie zubereitet. 14 Jahre!!! Auf der gleichen Messe, hatte ich auch ein langes Gespräch mit einer 75-jährigen Frau, die sich noch in der gleichen Woche einen Mixer gekauft hat, um loszulegen. Sie rief mich dann etwas später an und wollte wissen, wie sie an Smoothie-Rezepte rankommt. Ich glaube, sie lernt gerade, wie man mit einem PC umgeht. Also, man sieht: Jede Altersgruppe ist offen für diese Themen.

Wie entstand Energie?

Energie ist kein Mysterium, Energie war schon immer vorhanden.

So formte sich doch alles aus den Atomen Helium und Wasserstoff. Diese beiden gingen Verbindungen ein und daraus entwickelten sich weitere Verbindungen. Doch bevor sich das Universum zu formen begann, war alles eine brodelnde Masse aus glühender Energie und kurzlebigen Energieteilchen. Diese Masse war unvorstellbar hoch verdichtet und dementsprechend hohe Temperaturen fand man in dieser hochkomprimierten Kugelmasse vor. Weder die Dichte noch die weiter ansteigende Temperatur konnte die Masse weiterhin zusammenhalten. Sie expandierte in einem solch hohen Maße, dass sie sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit im All ausbreitete. Nach einiger Zeit begann ein Temperaturabfall der Massen, erstmals entstanden stabile Teilchen wie Protonen, Neutronen und Elektronen. Doch dauerte es noch ca. weitere 10 Mio. Jahre bis sich die Masse soweit abkühlte, dass sich die Protonen, Neutronen und Elektronen zu Atomen zusammenschlossen. Und wie schon zuvor genannt waren die ersten Teilchen Wasserstoff und Helium. Doch die Entstehung und Ausbreitung der Gase ging nicht gleichmäßig vonstatten. Wobei oftmals die Dichte der Gase

Im Weltall schwankte. So hatten die dichteren Teilchen höhere Anziehungskräfte, diese die schwächeren anzogen und somit zu Zentren wurden. Durch die Ausdehnung entwickelte sich das Weltall räumlich, darin entstanden unzählige Sternensysteme. Diese Sternsysteme nahmen unterschiedliche Formen an, wie z.B. abgeflachte Spiralen, Kugelhaufen, Wirbel, etc.

Es nahm Gestalt an…

Nehmen wir einmal acht Elektronen, acht Neutronen und acht Protonen, was erhalten wir dann? Richtig, Sauerstoff. Zur Bildung von Wasserstoff bedarf es jedoch nur ein Proton und ein Elektron. Und für Helium jeweils zwei Protonen und Elektronen. Heute finden wir 92 verschiedene Elemente in der Natur wieder, ebenso auch in unserer Milchstrasse.
Dabei besteht sie aus 93% Wasserstoff und 7% aus Helium. Nur 1% von der Gesamtmasse entsprechen Kohlenstoff, Eisen, Sauerstoff, Stickstoff, Aluminium und den anderen 90 Arten von Atomen. Die Fähigkeit der Atome sich mit anderen zu verbinden lässt wiederum neue Verbindungen entstehen wie aus Wasserstoff und Sauerstoff eben Wasser wird. Somit war also die Verbindung aus Wasserstoff und Helium der erste Schritt, die ursprünglichen Rohstoffe (Protonen, Elektronen, Neutronen) des Weltalls zu erschaffen. Die Entstehung der anderen Atome durch Verschmelzungen in eine Supernovaexplosion war wiederum der zweite Schritt. Und die daraus entstandenen Entstehungen von Molekülen, die die Elektronen unter sich aufteilen, der dritte Schritt.

Auf diese Weise wirbelten die angereicherten Gase in einem Strudel nach innen und bildeten dort gigantische Wolken. Währenddessen die Wolken immer dichter wurden, bildeten sich dabei voneinander getrennte Strudel. Die Gase und der Staub kamen so immer näher unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammen. Dies bewirkte ein immer schneller werdender Strudel und der äußere Teil der Milchstrasse flachte zu einer Art Scheibe ab, die einen über eineinhalb Milliarden Kilometer Durchmesser hat. Diese Wirbel und Strudel innerhalb der Milchstrasse ziehen durch ihre Schwerkraft die leichten Teile an. Mit der Zeit schlossen diese sich zu fester Materie zusammen, so dass sich der Staub zu Körnern verwandelt und diese in Steine, usw. Und während der Zeit, dass sich die Steinsbrocken zu Felsen formten und diese zu Bergen und eine Ansammlung von Materiebrocken bildeten, entstand aus all dem die Planeten. Und während die Planeten Gestalt annahmen verringerte sich die Rotationsgeschwindigkeit der Sonne und gab damit Helium und Wasserstoff frei. Unsere Erde hat genau den perfekten Abstand zur Sonne, weder erhalten wir zu viel noch zu wenig Licht und Wärme.

Doch in dem Moment wo die Gesteinsbrocken zu immer größeren anschwollen, erhöhte sich auch deren Reibung und die Erde begann sich zu erhitzen. Ebenso gibt es auch im Kern große, labile Atome wie Uran, Radium, etc, die sich von einer zur anderen Sekunde spalten könnten. Diese im Inneren sitzende Energie fing damals an, die Planeten auf unvorstellbare Weise zu erhitzen, dass die Felsen fast schmolzen. Jetzt begannen sich Elemente frei zu bewegen, die vorher starr und eingeschlossen waren. Eisen zum Beispiel begann zu sinken und zog Metalle wie Nickel, Platin und Gold mit sich und Silizium hingegen stieg auf und trieb zur Oberfläche. Das Silizium zog die schweren Elemente mit hinauf, wie beispielsweise Uran und Blei, die eine Vorliebe für Silizium haben.

Der äußere Teil kühlte mit der Zeit aus und wurde fester. Im Laufe der Zeit sanken diese riesengroßen Kristalle in Tiefen bis zu 350 Kilometer. Anschließend härteten die Basaltminerale wie Eisenoxyd, Aluminium und Silizium. Diese befinden sich heute noch in einem ca. 8 Kilometer dünnen Gürtel um unseren Planeten.

Einige Zeit blieb alles unverändert, doch der innere Kern war immer noch am brodeln und stets wurden neue Atome gespalten, die die Erde weiterhin aufheizten. Nach und nach entstanden solche enormen Spannungen, dass die Erdkruste begann sich aufzusprengen und große Risse in der noch dünnen Kruste hinterließ. Neu entstandene Gase wie Methan, Ammoniak und Kohlendioxyd sprudelten wie Geysire an die Oberfläche. Diese Elemente bildeten eine lebenswichtige Grundlage für das Leben selbst, die Atmosphäre. Diese waren jetzt nicht mehr in Felsen und Kristallen sondern in Gasen eingeschlossen. So konnte jedes Molekül sich frei bewegen und mit anderen Molekülen Bindungen eingehen. Sobald die Erde abgekühlt war, konnte sich der Dampf zu Wolken formieren und dieser sich in Regentropfen auf die Erde ergießen. Aus diesem Jahrtausend Regen entstanden letztlich die Seen und Ozeane.

Unsere Sonne ist ein gewöhnlicher Stern in der Milchstrasse, wie viele andere auch.

Ca. eineinhalb Millionen Kilometer Durchmesser beträgt sie und strahlt täglich ca. 370000 Tonnen Energie in den Weltraum. Wir Menschen benötigen gerade einmal zweimilliardstel Teile davon. Unsere Erde Jahrmilliarden alt, befand sie sich im ständigen Aufruhr, die Oberflächen aufgewühlt, zerschlagen, stets zugerichtet, sie war faltig, angefressen, erhöhte sich, wurde begraben…und das alles aus der unaufhörlichen Bewegung von Materie und Energie. Eine eigensinnig und höchst lebendige Welt.

Kopfläuse – das große Krabbeln

Kopfläuse (Pediculus humanus capitis)

In der kalten Jahreszeit herrscht das große Krabbeln auf den Köpfen Ihrer Kinder? Oder sind Sie sogar schon selbst betroffen? Hygiene ist leider kein Schutz vor diesen Parasiten, die übrigens nicht durch Tiere übertragbar sind. Die 2-3 mm großen Insekten übertragen in unseren Breitengeraden keine Krankheiten, sind aber lästig und hartnäckig. Hier soll Ihnen als Betroffener stichpunktartig, schnell und effektiv weitergeholfen werden:


Allgemeines

  • je kälter, desto länger überlebt die Laus ohne Blut (ca. 7d , d=Tag)
  • lebensfähige infektiöse Läuse schlüpfen nur aus Nissen die minimal 1cm von der Kopfhaut entfernt sind
  • nach Befruchtung tgl. 3 – 5 Eier (Nissen), nach 7 bis 10 d schlüpfen die Läuse, 3 Wochen danach entsteht die neue Generation
  • bevorzugte Orte: Nacken-, Ohr-, Schläfenbereich
  • kleiner 12 °C keine Entwicklung mehr, keine Eiablage

Übertragung:

  • Von Kopf zu Kopf bei engem Kontakt
  • Vertauschen von Kopfbedeckungen
  • Gemeinsames Benutzen von Kopfkissen, Kämmen, Decken, Kopfbedeckungen
  • Wanderung der Läuse von Mütze zu Mütze möglich z.B. in Schulen, Kindergärten etc.

Erkennungsmerkmale:

  • Immunreaktion des Menschen gg. Läuseantikörper führt zu Juckreiz, Rötungen und Kratzwunden, Lymphknotenschwellungen
  • durch bakterielle Superinfektion kann ein klinisches Bild eines Ekzems entstehen
  • bei Vernachlässigung Bildung eines übelriechenden Zopfes (Trichom) aus Eiter, Sekret und Haaren

Präventive Maßnahmen Umgebung:

  • Handtücher, Kleidung, Bettwäsche wechseln, bei 60 °C waschen
  • bei 45 °C im Wäschetrockner behandeln
  • Nicht waschbare Sachen 3 d (Empfehlung der Robert Koch Instituts) in einen verschlossenen Plastiksack möglichst warm lagern (Aushungern der Läuse nach 55h)
  • Einfrieren bei -18 °C im Beutel für 2 d
  • Kämme, Bürsten auskochen
  • durch Staubsaugen Teppiche, Möbel etc. von Haaren befreien, Staubbeutel entsorgen, bei Beutellosen mit heißem Wasser gründlich reinigen

Weidenrindenshampoo Rausch (Weidenrindendestillat und Thymianöl wirken antiseptisch), für Vorbeugung gegen parasitären Befall 2 – 3x wöchentlich anwenden

Mosquito Läuseabwehr, Wirkstoff: p-Methane-3,8diol, bildet dichte lang andauernde Gasphase, die den Anwender für Läuse unerkennbar machen soll für 12 h, Dosis 5 – 15ml, Kontraindiziert bei Kindern < 18 Monate

Mosquito Antiläusespray für Textilien

Verantwortung :

Laut § 34 Abs. 5 IfSG (Infektionsschutzgesetz) muss die Gemeinschaftseinrichtung, die das Kind besucht von dem Kopflausbefall in Kenntnis gesetzt werden! Nach § 34 Abs.1 IfSG schließt festgestellter Kopflausbefall eine Betreuung oder Tätigkeit in Gemeinschaftseinrichtungen aus. Grundsätzliche Voraussetzung ist die Erstbehandlung, die Weiterverbreitung muss ausgeschlossen werden können! Mögliche Bedingungen der Wiederzulassung ist ein ärztliches Urteil (Attest) oder Bestätigung des Sorgeberechtigten, dass eine Behandlung durchgeführt wurde.Es besteht keine ärztliche Meldepflicht gemäß § 6 IfSG. Gemeinschaftseinrichtungen müssen es dem Gesundheitsamt melden nach § 34 Abs. 6.

Behandlung:

  • Untersuchung aller Kontaktpersonen wichtig
  • Zinkenabstand des Läusekamms ca. 2 mm
  • Von der Kopfhaut fest zu den Haarspitzen runter ziehen

Empfohlenes Behandlungsschema: Allgemein!

Tag 1: Behandlung mit Insektizid oder Medizinprodukten

Tag 5: Nasses Auskämmen, um früh nachgeschlüpfte Larven zu entfernen

Tag 9 oder 10: Wiederholungsbehandlung

Tag 13: Kontrolluntersuchung durch nasses Auskämmen

Tag 17: evtl. noch mal nass Auskämmen

Die Wiederholungsbehandlung ist unbedingt notwendig, da die Nissen bei der Erstbehandlung eben nicht immer abgetötet werden, und nach dem Schlüpfen nun behandelt werden können.

Zähne bleichen – Was ist schädlich? Was ist sicher?

Möchten Sie günstig Ihre Zähne bleichen und dabei auf alte Hausmittel zurückgreifen? Bitte nicht!!! In vielen Foren wird zum Bleichen der Zähne Backpulver oder auch Natron empfohlen. Diese Pulver sollen über die Zähne gerieben werden und einen bleichenden Effekt erzielen. Leider wird durch diese Methode der Zahnschmelz der Zähne extrem angegriffen. Ihre Zähne werden weicher und auch rauer; so bieten sie Zahnbelag und im Zuge dessen auch Kariesbakterien eine perfekte Oberfläche. Auch das Einwirken von Zitronenscheiben / Zironensaft auf den Zähnen greift den Zahnschmelz durch die enthaltene Säure erheblich an.

Bevor Sie ihre Zähne sicher bleichen, sollten Sie mit dem halbjährlichen Zahnarzt-Kontrollgang abklären, dass Ihre Zähne soweit gesund sind (also kein Karies). Auch das Zahnfleisch muss für ein sicheres Bleeching gesund sein. Denken Sie daran, dass künstliche Zähne und Kunstofffüllungen sich nicht mit Bleeching Systemen bleichen lassen. Perfekt wäre eine vorangehende professionelle Zahnreinigung, bei der jedes bisschen Zahnstein entfernt wird, so dass das Bleichmittel auch an alle Stellen gelangen kann. Geben Sie dem Zahnfleisch jedoch eine knappe Woche Zeit, sich von der Zahnreinigung zu erholen.

Eine sichere Methode ist das Bleichen mit speziell dafür entwickelten Produkten. Hier sind mehrere Systeme in der Drogerie erhältlich, die mit Wasserstoffperoxid arbeiten und eine milde Bleichwirkung haben (dies sieht auch natürlicher aus, z.B. Blend-a-Med Whitestrips oder Nighteffects oder Odol-med 3 Samtweiß Beauty-Kur Intensiv Zahnweiss-Streifen). Meist sind die Systeme so aufgestellt, dass Sie über mehrere Tage in kleinen Schritten ihre Zähne Stück für Stück aufhellen. Übertreiben Sie es nicht mit der Häufigkeit der Anwendung, sondern halten Sie sich an die Vorgaben des Produktes. Streifen haben den Nachteil, dass sie sich schlechter an die individuelle Zahnlage anpassen lassen als Gele zum Aufpinseln.

Professionelle Systeme die vom Zahnarzt durchgeführt werden, haben eine stärkere Bleichwirkung und gehören gerade deshalb nur in fachkundige Hände. Hier werden die Zähne mit nur einer einzigen Behandlung zur gewünschten Endhelligkeit gebleicht. Sehr praktisch, maximal sicher, jedoch auch bedeutend teurer als die Varianten für Zuhause.

Was färbt eigentlich die Zähne? Gerade Tee (Schwarzer Tee), Kaffee, Rotwein und auch stark färbende Früchte und Zigarettenrauch machen die Zähne gelb. Manchmal kann es auch an einigen Medikamenten liegen, dass die Zähne eine gelbe Färbung erhalten (z.B. durch die Antibiotika Doxycyclin, Minocyclin).

Erstaunlich ist, dass auch Stoffe in einigen Mundspüllösungen enthalten sind, die bei Dauergebrauch die Zähne gilben: Chlorhexidin (z.B. in Chlorhexamed), Aminfluorid und Zinnfluorid. Hier kann man auf andere, nicht färbende Mundspüllösungen zurückgreifen (z.B. Listerine).

Eines noch: Bleeching ist nur bei Erwachsenen sinnvoll. Kinderzähne dürfen nicht gebleicht werden!

Anti Aging Cremes – Welche Creme mindert Falten wirklich?

Die Haut wird älter, das kann man leider nicht verhindern. Aber man kann gewisse Regeln einhalten, damit es nicht so schnell passiert. Die Haut altert durch externe Faktoren wie UV Strahlung, am stärksten schädigt die UV-A-Strahlung. Diese ist gegenüber der UV-B-Strahlung längerwellig und kann so tiefer in die Haut eindringen. So werden Proteasen im Körper aktiviert, das sind Enzyme (Proteine/Eiweiße), die in der Lage sind, das allseits bekannte Kollagen (Festigung der Haut) an zu knappern und so die Struktur zu zerstören. Ein ähnlicher Prozess läuft auch ab, wenn man raucht! Eine gesunde, ausgewogene Lebensweise ist natürlich immer von Vorteil, viel Obst und Gemüse, Sport und wenig Alkohol, viel Schlaf und auch die richtige Creme.

Das Sortiment an Cremes ist riesig. Hier ein paar Hinweise, worauf man achten kann:

Die Wirksamkeit für kosmetische Präparate muss nicht belegt sein (im Gegensatz zu den Arzneimitteln). In der Wissenschaft gibt es unterschiedliche Datenbanken (auch für Sie im Internet zu finden, aber mit Zugriffsbeschränkungen), die es einem ermöglichen, gewisse Studien einzusehen, z.B. eine Humanstudie für ein neues Medikament. Genauso ist es möglich nach Wirkstoffen aus Anti Aging Produkten zu suchen, um einen Beweis für die Wirksamkeit zu finden. Aber Vorsicht, nicht jede Studie ist glaubhaft! Die Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) hat zur Aufklärung eine Leitlinie herausgegeben, die auf Literaturrecherchen in medizinischen Datenbanken beruht. Sie soll Fachleuten mehr Klarheit zu diesem Thema geben. Diese Leitlinie habe ich für Sie studiert und zusammengefasst:

Ich fange mit den Wirkstoffen an, die klinisch getestet worden sind. Aber wie testet man die Hautalterung? Es werden unterschiedliche Parameter gemessen, wie z.B. die Faltentiefe, beziehungsweise die Oberflächenstruktur, Rauigkeit und Elastizität, sowie der Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Am aussagekräftigsten sind Studien, die zusätzlich zu einer behandelten Gruppe, eine Kontroll- Gruppe mit führen, die bestenfalls die getestete Creme ohne Wirkstoff verwenden müssen. Wirkstoffe die auf diese Weise  getestet wurden, sind z.B.:

Vitamin A (Retinol), seine verschreibungspflichtige biologisch aktive Form (all-trans-Retinsäure) sowie verschiedene Vitamin-A-Derivate und Vitamin C

Diese Substanzen werden als Antioxidantien bezeichnet, die freie Sauerstoffradikale abfangen sollen. Was heißt das? Diese Substanzen schützen unsere Zellen vor Stress (Sonne, Rauchen, Umwelteinflüsse etc). Durch diese Faktoren entstehen im Körper chemisch aggressive Substanzen, mit Hilfe von Antioxidantien können diese unschädlich gemacht werden und die Zelle wird weniger gestresst und altert langsamer. Vitamin C, ein wasserlösliches Antioxidans, spielt in der Kollagensynthese eine wichtige Rolle und gehört zu den bestuntersuchten Anti Aging Wirkstoffen (Wirksamkeit belegt! Für 5% ige Zubereitungen).

Für Vitamin E, Vitamin B3 (Niacinamid), Hyaluronsäure-Fragmente, die in der Haut Feuchtigkeit binden, und für Phytohormone, namentlich Isoflavone konnten positive Effekte am Menschen gezeigt werden, aber in diesen Studien wurde keine Kontroll-Gruppe mitgeführt. So kann nicht beurteilt werden, ob die Cremegrundlage ohne Wirkstoff und das Eincremen schon ein verbessertes Erscheinungsbild der Haut ergibt.  Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, der beim Zellwachstum eine wichtige Rolle spielt. Hyaluronsäure speichert enorm viel  Wasser und verleiht so Elastizität und Feuchtigkeit. Für einige Derivate ist bereits die Wirksamkeit belegt (neuere Ergebnisse auch mit Kontroll-Gruppe für sogenannte niedermolekulare H. also mit Molekulargewichten von 50 – 300kDa).

Eine geringe Beweislage liegt für folgende Wirkstoffe vor (d.h. nicht am Menschen getestet, sondern in anderen Testsystemen z.B. Mäusen, Einzelzellen etc.) :

Polyphenole (etwa Anthocyane, Flavonoide und Catechine), die in Pflanzen vorkommen und hier wichtige Funktionen übernehmen (Ginkgo, Weintraube, Beere, Tee), sowie das ebenfalls antioxidative Coenzym Q10 (Ubichinon).

Auch möchte ich erwähnen, dass es nun noch darauf ankommt, in was für einem System diese Wirkstoffe eingearbeitet sind. Denn davon hängt die Verfügbarkeit am Wirkort ab. Vitamin C ist wasserlöslich und sollte in einer wasserhaltigen Grundlage verwendet werden (Creme: Öl in Wasser Emulsion). Vitamin E, ein fettlösliches Vitamin sollte  lieber in einer reichhaltigen Öl-Grundlage eingearbeitet sein. Leider ist die Datenlage der Hersteller nicht so leicht einzusehen und gerade für den Laien  schwer verständlich. Auch wird fast nie eine Gehaltsangabe der Wirkstoffe gemacht.

Um eine schöne Gesichtscreme für sich zu finden, spielen natürlich auch die Verträglichkeit und auch der Preis eine große Rolle. Ich empfehle Ihnen bei der Wahl einer Creme ‚Stiftung Warentest‘ mit einzubeziehen (hier wurde  z.B. die Hautglättung und die Feuchtigkeitsanreicherung getestet), oder eben Öko Test (hier werden die Inhaltsstoffe geprüft, nicht die Wirksamkeit!).

Ich hoffe, dass Ihnen dieser Artikel ein bisschen mehr Einblick in dieses schwierige Thema gegeben hat. Leider gibt es ‚ Die perfekte Creme‘ gegen Falten nicht! Falls Sie diese doch gefunden haben, freuen wir uns über Kommentare! Ich persönlich mache mich mal auf die Suche nach einer Vit C Creme!

Guten Tag Heuschnupfen!

Die Tage werden milder, die Sonne scheint länger und so erwacht die Natur wieder zum Leben. Schon ab dem Frühjahr Monat März bis hinein in den Juli nimmt fliegen Pollen durch die Luft. Pollen-Allergiker reagieren so: die Nase läuft (klares Sekret!) oder ist permanent dicht, beide Augen tränen und können jucken. Weiterhin kann die Reaktion auch stärker ausgebildet sein, da bleibt einem buchstäblich die Luft weg. Treten die Symptome zum ersten Mal auf ist unbedingt ein Arztbesuch erforderlich (Allergologe).

Der Körper reagiert mit einer fehlgesteuerten Immunreaktion auf die Pflanzenpollen. Eine Theorie besagt, dass der Teil des Immunsystems, der eigentlich für die Abwehr von Wurmparasiten zuständig ist und sich im Zuge der Zivilisation nun langweilt, sich mit den Pflanzenpollen einen „Zeitvertreib“ gönnt.

Zunächst ist es interessant zu wissen, gegen welche Pflanzenpollen Sie allergisch reagieren. Grob abschätzen kann man dies mit Hilfe eines Pollenflugkalenders. In welchen Monaten haben Sie ihr Allergie-Hoch, in welchen Monaten liegt dies mit den blühenden Pflanzen überein? Genaue Aussagen kann nur eine ärztliche Untersuchung bringen (Hautarzt/Allergologe). Hier wird eine Blutprobe untersucht und/oder ein so genannter Prick-Test durchgeführt. Dabei wird auf leicht angepiekste Haut eine Lösung des mutmaßlichen Allergens positioniert. Tritt dort eine Rötung und Schwellung auf, ist dies ein Anzeichen dafür, dass der Körper allergisch auf den Stoff reagiert.

Interessanterweise überschneiden sich einige Allergien. So sind Patienten, die gegen Birkenpollen allergisch sind auch auf den Verzehr von Haselnüssen allergisch.

Die wichtigste Maßnahme bei Heuschnupfen: Meiden Sie „ihre“ Pollen soweit möglich. Gerade in den frühen Morgenstunden steigt die Pollenkonzentration stark an, so sollten Sie sich dann eher in geschlossenen Räumen aufhalten. Nutzen Sie Pollenvliese, wenn Sie mit offenem Fenster schlafen wollen.

Auch das Haarewaschen sollten Sie auf den Abend verlegen, damit Sie die Pollen nicht mit ins Bett tragen. Lassen Sie die Kleidungsstücke, die Sie den Tag über getragen, haben im Badezimmer. Verschieben Sie ihren Outdoor-Sport auf pollenschwache Zeiten. Sinnvoll ist es auch abends eine Nasendusche durchzuführen. Ein gutes, fast schon luxeriöses  Modell ist die Nasendusche von Emsa, doch die andere gehen auch. Sie können die Modelle auch mit normalem Kochsalz betreiben, das ist kein Problem.

Eine weitere wichtige aber eher langfristige Maßnahme ist die Hyposensibilisierung. Dabei werden in den pollenfreien Monaten geringe Konzentrationen des Pollens gegeben (z.B. als Spritze). Diese Konzentrationen steigen im Laufe der Behandlung immer stärker an. So soll das Immunsystem gelehrt werden, die Pollen zu tolerieren. Geben Sie sich dazu schon im Herbst in ärztliche Behandlung, im Frühling ist es viel zu spät.

Relativ sanfte Methoden gegen Heuschnupfen-Symptome sind spezielle Nasensprays und Augentropfen und auch Bronchialsprays und Tabletten oder Säfte, Tropfen, Brausetabletten. Diese Mittel bekämpfen allerdings nicht die Ursache, sondern blockieren nur die Entzündungsreaktion lang nachdem das Immunsystem bereits aktiv geworden ist.

Zum einen gibt es Präparate mit Wirkstoffen wie Nedocromil und  Cromoglicinsäure (als Nasenspray, Augentropfen und Bronchialspray). Diese Präparate müssen im Voraus und vor allem regelmäßig angewendet werden.

Zum anderen gibt es Antihistaminika mit Wirkstoffen wie Azelastin, Cetirizin und Loratadin. (als Nasenspray, Augentropfen und in Tablettenform). Diese können relativ kurzfristig eingesetzt werden.

Wenden Sie die Medikamente so gezielt wie möglich an! Wenn man nur allergischen Schnupfen hat, muss man nicht gleich eine Tablette (z.B. Cetirizin HEXAL Filmtabletten oder Loratadin STADA 10 mg Filmtabletten) nehmen, die im ganzen Körper wirkt (inkl. Nebenwirkungen!). Da reicht auch ein Nasenspray (kaum Nebenwirkungen).

Erwähnt werden muss, dass viele Allergie-Tabletten etwas müde machen. Diese Nebenwirkung ist leider nicht zu umgehen. Es gibt für besondere Fälle auch Wirkstoff-Kombinationen als Tabletten auf dem Markt. Hier ist ein aufputschender Wirkstoff mitverarbeitet, der zusätzlich noch die Nasenschleimhaut abschwellen lässt (z.B. Reactine DUO Tabletten). Diese Tabletten sind allerdings nichts für Bluthochdruck-Patienten.

Außerdem gelten je nach Wirkstoff Beschränkungen für Kinder, Schwangere, Stillende und auch für Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion.

Diagnose Bandscheibenvorfall

In der heutigen Zeit wird unser Körper immer öters schweren Belastungen ausgesetzt beispielsweise durch unseren Arbeitsplatz.
In vielen Firmen wird durch kleine Seminare den Mitarbeitern das korrekte Heben oder Tragen von Gegenständen beigebracht, was aber im Alltagsstress bei der Arbeit nicht immer umgesetzt wird. S
elbst Schuld würden die meisten sagen und wenn man dann mal die Diagnose Bandscheibenvorfall vom Arzt bestätigt bekommt, lässt sich das nicht mehr rückgängig machen.

Nach so einer Diagnose lassen sich die meisten Patienten endlich auf das Erlernen der Hebefunktionen ein, das kann beispielsweise in Rückenschulen oder Massagepraxen durch einen gelernten Masseur zu Stande kommen. Bei einem Bandscheibenvorfall wird nicht mehr gleich operiert, man versucht erst einmal durch Krankengymnastik oder ähnlichem die Schmerzen und die Unbeweglichkeit in den Griff zu bekommen. Manchmal können solche Rückenprobleme auch von der Psyche kommen, denn unser Körper ist der Spiegel unserer Seele.

Bei leichteren Verspannungen braucht man nicht gleich eine professionelle Massagepraxis aufzusuchen, denn man kann diese auch mit Selbstmassagen wieder beheben. Sie sollten auch auf jeden Fall Ihre Lebensumstände genau im Auge behalten, denn manchmal kann zum Beispiel schon eine neue Matratze im Bett wunder bewirken um morgens nicht mehr so verspannt aus dem Bett zu krabbeln. Auch in der Schwangerschaft sind Rückenprobleme keine Seltenheit, dabei hilft die Beckenbodengymnastik oder Schwimmen. Rückenschmerzen können auch durch falsches oder langes sitzen auf einem ungeeigneten Stuhl oder einer Bank kommen.