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Wie entstand Energie?

Energie ist kein Mysterium, Energie war schon immer vorhanden.

So formte sich doch alles aus den Atomen Helium und Wasserstoff. Diese beiden gingen Verbindungen ein und daraus entwickelten sich weitere Verbindungen. Doch bevor sich das Universum zu formen begann, war alles eine brodelnde Masse aus glühender Energie und kurzlebigen Energieteilchen. Diese Masse war unvorstellbar hoch verdichtet und dementsprechend hohe Temperaturen fand man in dieser hochkomprimierten Kugelmasse vor. Weder die Dichte noch die weiter ansteigende Temperatur konnte die Masse weiterhin zusammenhalten. Sie expandierte in einem solch hohen Maße, dass sie sich mit annähernder Lichtgeschwindigkeit im All ausbreitete. Nach einiger Zeit begann ein Temperaturabfall der Massen, erstmals entstanden stabile Teilchen wie Protonen, Neutronen und Elektronen. Doch dauerte es noch ca. weitere 10 Mio. Jahre bis sich die Masse soweit abkühlte, dass sich die Protonen, Neutronen und Elektronen zu Atomen zusammenschlossen. Und wie schon zuvor genannt waren die ersten Teilchen Wasserstoff und Helium. Doch die Entstehung und Ausbreitung der Gase ging nicht gleichmäßig vonstatten. Wobei oftmals die Dichte der Gase

Im Weltall schwankte. So hatten die dichteren Teilchen höhere Anziehungskräfte, diese die schwächeren anzogen und somit zu Zentren wurden. Durch die Ausdehnung entwickelte sich das Weltall räumlich, darin entstanden unzählige Sternensysteme. Diese Sternsysteme nahmen unterschiedliche Formen an, wie z.B. abgeflachte Spiralen, Kugelhaufen, Wirbel, etc.

Es nahm Gestalt an…

Nehmen wir einmal acht Elektronen, acht Neutronen und acht Protonen, was erhalten wir dann? Richtig, Sauerstoff. Zur Bildung von Wasserstoff bedarf es jedoch nur ein Proton und ein Elektron. Und für Helium jeweils zwei Protonen und Elektronen. Heute finden wir 92 verschiedene Elemente in der Natur wieder, ebenso auch in unserer Milchstrasse.
Dabei besteht sie aus 93% Wasserstoff und 7% aus Helium. Nur 1% von der Gesamtmasse entsprechen Kohlenstoff, Eisen, Sauerstoff, Stickstoff, Aluminium und den anderen 90 Arten von Atomen. Die Fähigkeit der Atome sich mit anderen zu verbinden lässt wiederum neue Verbindungen entstehen wie aus Wasserstoff und Sauerstoff eben Wasser wird. Somit war also die Verbindung aus Wasserstoff und Helium der erste Schritt, die ursprünglichen Rohstoffe (Protonen, Elektronen, Neutronen) des Weltalls zu erschaffen. Die Entstehung der anderen Atome durch Verschmelzungen in eine Supernovaexplosion war wiederum der zweite Schritt. Und die daraus entstandenen Entstehungen von Molekülen, die die Elektronen unter sich aufteilen, der dritte Schritt.

Auf diese Weise wirbelten die angereicherten Gase in einem Strudel nach innen und bildeten dort gigantische Wolken. Währenddessen die Wolken immer dichter wurden, bildeten sich dabei voneinander getrennte Strudel. Die Gase und der Staub kamen so immer näher unter dem Einfluss der Schwerkraft zusammen. Dies bewirkte ein immer schneller werdender Strudel und der äußere Teil der Milchstrasse flachte zu einer Art Scheibe ab, die einen über eineinhalb Milliarden Kilometer Durchmesser hat. Diese Wirbel und Strudel innerhalb der Milchstrasse ziehen durch ihre Schwerkraft die leichten Teile an. Mit der Zeit schlossen diese sich zu fester Materie zusammen, so dass sich der Staub zu Körnern verwandelt und diese in Steine, usw. Und während der Zeit, dass sich die Steinsbrocken zu Felsen formten und diese zu Bergen und eine Ansammlung von Materiebrocken bildeten, entstand aus all dem die Planeten. Und während die Planeten Gestalt annahmen verringerte sich die Rotationsgeschwindigkeit der Sonne und gab damit Helium und Wasserstoff frei. Unsere Erde hat genau den perfekten Abstand zur Sonne, weder erhalten wir zu viel noch zu wenig Licht und Wärme.

Doch in dem Moment wo die Gesteinsbrocken zu immer größeren anschwollen, erhöhte sich auch deren Reibung und die Erde begann sich zu erhitzen. Ebenso gibt es auch im Kern große, labile Atome wie Uran, Radium, etc, die sich von einer zur anderen Sekunde spalten könnten. Diese im Inneren sitzende Energie fing damals an, die Planeten auf unvorstellbare Weise zu erhitzen, dass die Felsen fast schmolzen. Jetzt begannen sich Elemente frei zu bewegen, die vorher starr und eingeschlossen waren. Eisen zum Beispiel begann zu sinken und zog Metalle wie Nickel, Platin und Gold mit sich und Silizium hingegen stieg auf und trieb zur Oberfläche. Das Silizium zog die schweren Elemente mit hinauf, wie beispielsweise Uran und Blei, die eine Vorliebe für Silizium haben.

Der äußere Teil kühlte mit der Zeit aus und wurde fester. Im Laufe der Zeit sanken diese riesengroßen Kristalle in Tiefen bis zu 350 Kilometer. Anschließend härteten die Basaltminerale wie Eisenoxyd, Aluminium und Silizium. Diese befinden sich heute noch in einem ca. 8 Kilometer dünnen Gürtel um unseren Planeten.

Einige Zeit blieb alles unverändert, doch der innere Kern war immer noch am brodeln und stets wurden neue Atome gespalten, die die Erde weiterhin aufheizten. Nach und nach entstanden solche enormen Spannungen, dass die Erdkruste begann sich aufzusprengen und große Risse in der noch dünnen Kruste hinterließ. Neu entstandene Gase wie Methan, Ammoniak und Kohlendioxyd sprudelten wie Geysire an die Oberfläche. Diese Elemente bildeten eine lebenswichtige Grundlage für das Leben selbst, die Atmosphäre. Diese waren jetzt nicht mehr in Felsen und Kristallen sondern in Gasen eingeschlossen. So konnte jedes Molekül sich frei bewegen und mit anderen Molekülen Bindungen eingehen. Sobald die Erde abgekühlt war, konnte sich der Dampf zu Wolken formieren und dieser sich in Regentropfen auf die Erde ergießen. Aus diesem Jahrtausend Regen entstanden letztlich die Seen und Ozeane.

Unsere Sonne ist ein gewöhnlicher Stern in der Milchstrasse, wie viele andere auch.

Ca. eineinhalb Millionen Kilometer Durchmesser beträgt sie und strahlt täglich ca. 370000 Tonnen Energie in den Weltraum. Wir Menschen benötigen gerade einmal zweimilliardstel Teile davon. Unsere Erde Jahrmilliarden alt, befand sie sich im ständigen Aufruhr, die Oberflächen aufgewühlt, zerschlagen, stets zugerichtet, sie war faltig, angefressen, erhöhte sich, wurde begraben…und das alles aus der unaufhörlichen Bewegung von Materie und Energie. Eine eigensinnig und höchst lebendige Welt.